Einfach SIM-Karte kaufen, ins Handy einlegen und lostelefonieren – so einfach kann die mobile Telefonie sein. Mit Prepaid-SIM-Karten fürs Handy lässt es sich unkompliziert, schnell und günstig telefonieren, simsen und surfen.

Prepaid-Vergleich: Tarife und Angebote auf Woxikon

Congstar
Congstar
discoTEL
Discotel
T-Mobile
T-Mobile
Vodafone
Vodafone
O2
o2
Tarif Congstar Prepaid discoTEL Smart Xtra Click CallYa Talk & SMS O2 Loop
Anrufe 0,09 € pro Minute 0,075 € pro Minute 0,15 € pro Minute 0,09 € pro Minute 0,09 € pro Minute
SMS 0,09 € pro SMS 0,075 € pro SMS 0, 15 € pro SMS 0,09 € pro SMS 0,09 € pro SMS
Internet 0,24 € pro MB 0,49 € pro MB 0,99 € pro Tag 0,99 € pro Tag 0,99 € pro Tag
MMS 0, 39 € pro MMS 0,39 € pro MMS 0,39 € pro MMS 0,39 € pro MMS 0,39 € pro MMS
Startpaket Einmalig 9,99 € 15 € Guthaben inklusive Einmalig 9,95 € 5 € Startguthaben inklusive Einmalig 9,95 € 10 € Startguthaben inklusive kein Anschlusspreis 1€ Startguthaben inklusive Keine Anschlussgebühren
Netz D-Netz D-Netz D-Netz Vodafone O2
Aufladung per SMS, per Anruf, Online, an einer von 50.000 Aufladestellen automatisch oder manuell oder per Lastschrift online, per Bankeinzug über Handy, per Xtra Cash Aufladekarte, am EC-Automat online, mit CallNow-Karte, Telefonisch, am EC-Automat, vom Bankkonto per Lastschrift oder Kreditkarte, per Guthabenkarte, über eKiosk, per Überweisung oder Dauerauftrag, am Bankautomaten
Besonderheiten 25 € Bonus für Rufnummernmitnahme Postpaid möglich innerhalb des Telekom Mobilfunknetz kostet jede Minute und SMS nur 0,05 € Internet-Kostenschutz durch manuelle Bestätigung 50 Frei-Minuten bei jeder Aufladung ab 10 €
Gutscheine
  • 10 € Rabatt
  • Smart-Tarif ab 10 € pro Monat
  • 30 € Rabatt
  • 10 € Rabatt
  • 10 € Startguthaben
  • Bis zu 120 € Prämie
  • 50 € Rabatt
  • Bis zu 301 € Rabatt
  • 420 € Rabatt
  • 120 € Rabatt
  • 230 € Rabatt

Über 20 Anbieter ermöglichen die volle Kostenkontrolle ohne Grundgebühr und ohne Vertragsbindung. Mit Flatrate-Optionen eignen sich Prepaid-Karten sogar für Vieltelefonierer. Ein gezielter Prepaid-Vergleich verhilft jedem Handynutzer zur passenden SIM-Karte.

junge frau freut sich über eine nachricht

Kostenkontrolle und flexible Tarife mit Prepaid SIM-Karten

Die Vorteile einer Prepaid-Handykarte liegen auf der Hand: Die Kostenkontrolle durch das Prepaid-System verhindert böse Überraschungen am Monatsende. Ein bestimmtes Guthaben wird aufgeladen und abtelefoniert, nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu Handyverträgen mit monatlicher Abrechnung können so keine horrenden Rechnungen auflaufen, wenn man sich beim Telefonieren und simsen verschätzt hat. Handyschulden können gar nicht erst entstehen. Außerdem gibt es keine monatliche Grundgebühr und keine Vertragsbindung. So kann man auch den Anbieter jederzeit wechseln, ohne lästige Kündigungsfristen. Prepaid-Karten haben auch noch weitere Vorteile:

Die Vorteile von Prepaid SIM-Karten

Prepaid SIM-Karten im Vergleich: Tarife und Kostenfaktoren

mobile rabattPrepaid-Handykarten sind ursprünglich für Gelegenheitsnutzer gedacht und rechnen pro Minute bzw. SMS ab. So zahlt man nur, was man tatsächlich telefoniert hat. Mittlerweile bieten aber fast alle Prepaid-Anbieter auch günstige Flatrates für SMS, Festnetz oder Internet an. Die Preise für Gespräche aufs Festnetz, in deutsche Mobilfunknetze und für SMS sind in der Regel ein Einheitstarif. Die über 20 Anbieter von Prepaid-Karten verteilen sich dabei über eine Preisspanne von 5-15 Cent pro Minute/SMS. Monatliche Flatrate-Tarife gibt es ab 4 € für die SMS-Flat bis hin zur Allnet-Flat für 30 € (Gespräche ins deutsche Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze). Einige Preisbeispiele (ohne Gewähr) zeigen, dass ein Vergleich unerlässlich ist:

Anbieter mit niedrigeren Minutenpreisen haben dafür oft weniger Flatrate-Optionen. Hier entscheidet das Nutzerverhalten, welcher Tarif der passende ist. Aber nicht nur die Minutenpreise und Flatrates sind ausschlaggebend. Hinzu kommen Kosten für die Anschaffung der SIM-Karte und unterschiedliche hohe Startguthaben, die in den Anschaffungskosten enthalten sind. Auch die Taktung bei der Kostenabrechnung kann sich auswirken; in der Regel haben die meisten Prepaid-Anbieter eine 60/60-Taktung, das heißt, dass jede angebrochene Minute berechnet wird. Noch günstiger ist eine 60/1-Taktung, bei der sekundengenau abgerechnet wird. Bei manchen Anbietern ist zudem die Mailboxabfrage kostenlos, bei anderen nicht. Auch die Internetkosten unterscheiden sich teilweise erheblich.

Die Kostenfaktoren im Überblick

Welcher Prepaid-Tarif für wen: die Telefonier-Typen

Prepaid SIM-Karten sind die Alternative zu festen Handyverträgen für Nutzer, die entweder sehr wenig telefonieren, sehr unregelmäßig telefonieren oder ihre Ausgaben besonders fest im Griff haben wollen. Die Wenig- und Gelegenheitstelefonierer (oder -simser) brauchen so keine unnötigen monatlichen Grundgebühren zu zahlen und sparen bares Geld. Ein Prepaid-Handy ist beispielsweise auch ideal als Notfallhandy für die Großmutter geeignet. Auch wer nicht weiß, wie viel seines Budgets er langfristig fürs Handy zur Verfügung hat, fährt mit einer Prepaid-Karte ohne Vertragsbindung besser als mit festen Handyverträgen mit Mindestlaufzeiten.

Verschiedene Handy

Die Kontrollfreaks und Sparfüchse unter den Handynutzern bewahren sich mit Prepaid-Tarifen vor ungeplant hohen Ausgaben für die Handyrechnung und laden ihr Guthaben nur dann auf, wenn sie tatsächlich das Geld dafür haben. Bei Prepaid-Karten gibt es kaum Überschuldungsgefahren. Daher eignen sie sich gut für Kinder und Jugendliche. Aber auch Vieltelefonierer können mit den Flatrate-Optionen eine günstige Wahl treffen. Wer mehr als 100 SMS im Monat verschickt, der kann schon eine Karte mit SMS-Flat gebrauchen. Bei über 100 Minuten im Monat lohnt sich auch eine Festnetz-Flat. Für Vieltelefonierer sind daher die Flatrate-Optionen der Anbieter entscheidender als die Minutenpreise. Auch Prepaid-Tarife mit Kostenstopp sind für Vieltelefonierer geeignet.

Netze, Hardware und Auflade-Optionen: die Entscheidungsfaktoren

SurfenNeben Kostenfaktoren und Nutzerverhalten gibt es ein paar weitere Faktoren, die beim Prepaid-Vergleich wichtig sind. Das ist zunächst das Mobilfunknetz, das vom Prepaid-Anbieter genutzt wird. In Deutschland gibt es vier Netzbetreiber: T-Mobile (D1), Vodafone (D2), O2 und E-plus. Vor der Entscheidung für eine Prepaid-Karte sollte man sich erkundigen, wie die jeweilige Netzabdeckung vor Ort ist. Gerade in ländlichen Regionen fällt diese sehr verschieden aus. Ein weiterer Punkt ist die Hardware. Bei Prepaid-Karten gibt es kein Handy inklusive; man benötigt bereits ein SIM-Lock freies Gerät um die Karten nutzen zu können.

Auch auf die SIM-Karten-Art muss man gegebenenfalls achten: Manche Smartphones benötigen eine Micro-SIM; neuere Apple-Geräte eine Nano-SIM. Nicht alle Anbieter haben Micro- und Nano-SIMs im Programm. Schließlich fällt auch ins Gewicht, wie und wo man Guthaben aufladen kann. Die Optionen reichen von der Guthabenkarte an Kiosk, Supermarktkasse oder Tankstelle über Online-Aufladung per Lastschrift oder Überweisung, SMS-Aufladung bis hin zur automatischen Aufladung bei niedrigem Guthabenstand. Je mehr Optionen der Anbieter bereitstellt, desto komfortabler die Nutzung.

Entscheidungsfaktoren im Überblick

Achtung Kostenfallen – auch Prepaid-Tarife können teuer werden

Prepaid-Anbieter werben mit voller Kostenkontrolle; generell ist dies auch der große Vorteil an Prepaid-Handykarten. Es gibt aber ein paar Dinge, die ungewollte Kosten oder Nachteile erzeugen können. Einerseits kann das die eigentlich sehr komfortable automatische Aufladefunktion sein:

Dies kann natürlich ärgerlich sein, falls das Konto in diesem Augenblick nicht gedeckt ist. Auch geht das Guthaben bei einigen Anbietern ins Minus, wenn das Guthaben während eines laufenden Gesprächs aufgebraucht wird, Sonderrufnummern und ausländische Nummern angerufen werden oder im Internet gesurft wird. Dann kann man nicht mehr von einem „echten“ Prepaid-Tarif mit „voller“ Kostenkontrolle sprechen.

Bei Angeboten, die mit hohen Startguthaben oder Bonusguthaben bei Rufnummernmitnahme werben, muss man beachten, dass diese Guthaben meist nach einem Kalendermonat verfallen. Wer das Extra-Guthaben solcher Aktionen gar nicht in einem Monat verbraucht, für den sind solche Sonderaktionen nicht interessant. Vieltelefonierer hingegen können davon profitieren. Die Aktions-Guthaben sind meist nicht auf Flatrate-Kosten anwendbar. Auch hier zeigt sich wieder: Ein ausführlicher Vergleich lohnt sich auch bei Prepaid-Handykarten.